Abicin_aloituskuva

Für Menschen

 

Pflege der Haut und der Nägel sowie Wundversorgung

Repolar Pharmaceuticals Oy ist ein finnisches Familienunternehmen, das auf Harz der Waldfichte (Picea abies) und dessen wirksamen Substanzen basierende Pflegeprodukte für Menschen und Tiere untersucht, entwickelt, produziert und vermarktet. Unser Produktentwicklungsteam besteht aus mehreren Doktoren der Medizin sowie Fachleute aus den Bereichen Chemie, Technik und Pharmazie.

Das Harz wird in Nordfinnland, Lappland auf eine Natur schonende Art in Handarbeit gesammelt. Es wird gereinigt und mit einer Methode ohne Erhitzen bearbeitet. Damit können alle biologisch aktiven Substanzen des Harzes erhalten bleiben und die Endprodukte haben keine karzinogenen (für Krebs prädisponierend) Eigenschaften.

Das von Repolar behandelte Harz ist mehrfach rund um die Welt in Laboratorien untersucht worden. In-vitro-Untersuchungen des Fichtenharzes haben gezeigt, dass außer der antimikrobischen Wirkung auch beruhigende und Epithelisierung fördernde Eigenschaften vorhanden sind.

Alle von Repolar entwickelten und hergestellten Produkte basieren auf weit angelegten wissenschaftlichen Untersuchungen sowie auf Anwendungserfahrungen. Das Unternehmen ist ISO 13485:2016 zertifiziert. Die fertigen Produktchargen werden grundsätzlich vor der Freigabe zur Verteilung getestet.

Abilar® 10 % Harzsalbe und Abicin® 30 % Harzlack beinhalten die im Namen angegebene Menge kalt gereinigtes Rohharz der Waldfichte.

Die Grundlage für AbiCare Creme, Resolain Scalp Tonic sowie für alle Tierprodukte der Ani-Serie bilden jedoch die mit Repolars neuer Technologie entwickelten nicht klebrigen Harzlösungen.

Repolar Pharmaceuticals Oy schätzt und unterstützt die finnische Arbeit und Wirtschaft. Alle unsere Produkte haben den für finnischem Ursprung stehenden Avainlippusiegel erhalten.

 

Allgemeines über die Behandlung von Nagelpilz

Nagelpilz (Onychomykose, tinea unguium) ist eine schwer zu behandelnde Erkrankung der Keratinschicht unterhalb des Nagels, die bei etwa 8-11 % der finnischen erwachsenen Bevölkerung vorkommt. Am häufigsten wird Nagelpilz an den Zehennägeln festgestellt, seltener an den Fingernägeln. Unbehandelter Nagelpilz führt zu verdickten, spröden, brechenden und gelb gefärbten Nägeln. Der vom Nagelpilz verursachte Schaden ist nicht nur kosmetischer Natur, sondern kann als Eintrittspforte für Erysipel oder Zellulitis verursachende Bakterien in den Organismus dienen. Über 90 % der menschlichen Haut- und Nagelinfektionen entstehen durch Dermatophyten. Differentialdiagnostisch sind Nagelpsoriasis sowie Nagelveränderungen durch Altern und Schwäche der arteriellen Versorgung der unteren Extremitäten in Betracht zu ziehen.

Nagelpilzinfektionen sind häufig

Nagelpilz ist ein häufiges Problem. Etwa 8-11% der finnischen erwachsenen Bevölkerung leidet darunter. Das Risiko einer Nagelpilzinfektion steigt mit dem Alter. Ein typischer Patient mit Nagelpilz ist ein Mann mittleren Alters oder ein alter Mann. Nagelpilz bei Kindern ist selten.

Die Ursache einer Nagelpilzinfektion ist fast immer ein Dermatophyt

In den westlichen Ländern wird der größte Teil (über 90 %) der Nagelpilzinfektionen durch Dermatophyten wie TrichphytonMicrosporum– und Epidermophyton verursacht. Die häufigsten Arten sind Trichophyton rubrum, Trichophyton mentagrophytes und Trichophyton tonsurans. Am häufigsten bekommt man eine Nagelpilzinfektion in feuchten öffentlichen Anlagen, wie Schwimmbädern. Schlechte Fußhygiene begünstigt die Ansteckung. Andere mögliche Ursachen für Infektionen sind Schimmel und Hefen, von denen der Hefepilz Candida albicans am häufigsten vorkommt.

Klassifizierung der Nagelpilzinfektionen

Nagelpilz wird nach Lage und Pathogen in fünf Klassen eingeteilt. Alle Nagelpilzinfektionen können letztendlich zum vollständigen Schwund bzw. zur Dystrophie des Nagels führen.

  1. An der Spitze oder der Seite des Nagels beginnende Pilzinfektion, die sich langsam in Richtung Nagelbett ausbreitet.
  2. Oberflächliche Nagelpilzinfektion, die den Nagel teilweise oder komplett überdeckt. Meistens wird der oberflächliche Nagelpilz durch Trichophyton-mentagrophytes-Dermatophyten verursacht. Ein oberflächlicher Nagelpilz ist seltener als die von der Nagelspitze oder -seite beginnende Pilzinfektion.
  3. Die am Nagelbett beginnende Nagelpilzinfektion ist der seltenste Untertyp des Nagelpilzes. Sie wird häufig von einer arteriellen Durchblutungsstörung, Diabetes oder einer Abwehrschwäche des Organismus z.B. wegen immunsuppressiver Medikation oder Erkrankung verursacht. Der am Nagelbett beginnende Nagelpilz verdickt den Nagel, macht ihn brüchig, und am Ende wird der Nagel komplett zerstört.
  4. Eine Pilzinfektion innerhalb der Nagelplatte ist ein relativ seltener Untertyp des Nagelpilzes. Diese Form verursacht anfänglich nicht unbedingt verdickte, spröde, brechende Nägel oder die typische helle Verhornung unter dem Nagel. Eine länger andauernde Infektion im Inneren der Nagelplatte führt häufig zur Dystrophie des Nagels.
  5. Eine von dem Hefepilz Candida albicans verursachte Nagelpilzinfektion ist häufig auf eine chronische Nagelbettentzündung oder eine chronische Hefepilzinfektion der Zehenzwischenräume zurückzuführen. Wenn Nägel in Gummihandschuhen oder -stiefeln oder anderweitig andauernder Feuchtigkeit ausgesetzt sind, steigt das Risiko einer Hefepilzinfektion.

Diagnose

Obwohl die Diagnose des Nagelpilzes klinisch oft klar ist, ist es trotzdem empfehlenswert, sie durch eine Pilzkultur oder mikroskopisch zu sichern. Die Pilzprobe wird im Grenzbereich zwischen dem gesunden und dem kranken Nagelteil entnommen. Eine technisch einwandfreie Probe zu gewinnen ist manchmal schwierig und falsch negative Diagnosen sind relativ häufig. Die letzte Einnahme der Medikation und die Probeentnahme sollten lang genug auseinanderliegen: nach einer lokalen Behandlung mindestens sechs Wochen und nach einer oralen Pilzmedikation mindestens sechs Monate.

Anspruchsvolle Behandlung

Nagelpilz heilt nicht ohne Behandlung und auch durch die effektivste orale Pilzbehandlung werden schätzungsweise nur etwa 50% der behandelten Pilzinfektionen der Zehennägel vollständig geheilt.

Die Pilzinfektionen an den Fingernägeln können fast immer geheilt werden. Die Behandlung dauert drei Monate bis zwei Jahre. Das beste Resultat bekommt man, wenn die Behandlung sofort nach der Ansteckung und Diagnose begonnen wird.

Das Wachstum eines neuen Nagels an der großen Zehe bei einem alten Menschen kann bis zu zwei Jahre dauern. Die Dauer der Behandlung entspricht aber nicht direkt der Wachstumsgeschwindigkeit des Nagels. Wesentlich ist es, an den zu behandelnden Nagel und darunter genügend wirksame Medikation anzubringen, deren antifungale Wirksamkeit über Monate andauert. Das letztendliche Ergebnis ist also erst nach Monaten nach der Behandlung sichtbar.

Behandlung mit einer Urealösung verbessert den Therapieerfolg bei verdickten und dystrophischen Nägeln. Behandlungsalternativen für Nagelpilz sind eine lokale Behandlung und/oder eine orale Pilzmedikation. Nach der allgemein gültigen Meinung ist die lokale Behandlung effektiv bei Infektionen der Nagelspitzen, wenn die Ansteckung erst kurz zurückliegt. Vollkommen dystrophische Nägel mit einer lokalen Behandlung zu therapieren ist nicht sinnvoll.

Abicin 30% resin lacquer

Schließe

Reizung der Kopfhaut und Schuppen

Probleme an der Kopfhaut kommen häufig vor. Symptome treten auch ohne ernsthaftere Erkrankungen, wie atopische Dermatitis oder Psoriasis, auf. Juckender Ausschlag, Rötung und Schuppen können auch durch seborrhoisches Ekzem oder manchmal einfach durch Trockenheit der Haut verursacht sein. Häufig wird das Problem durch eine Kombination mehrerer Ursachen, wie übermäßiges Wachstum von Hefepilz, Stress, Gene, Ernährung, bestimmte Erkrankungen oder durch eine bestimmte Medikation verursacht. Häufig werden die Symptome auch in der kalten und trockenen Luft verschlimmert.

Die Haut erneuert sich kontinuierlich und im Normalzustand sind abgestorbene, abgehende Hautzellen klein und unsichtbar. Schuppen, die in großen Flocken abgehen, sind meistens durch das ins Ungleichgewicht geratene normale Mikrobenwachstum auf der Kopfhaut bedingt. Dieses Ungleichgewicht ist keine Infektion, sondern eher eine Entzündung durch die Reizung, die Juckreiz, Rötung und Schuppen verursacht.

Ein übermäßiges Wachstum der auf der Haut normalerweise vorkommenden Hefepilze Malassezia ist eine der wichtigsten Ursachen für Schuppen. Um Schuppen loszuwerden, genügt es meistens, wenn man das richtige Shampoo wählt, zu viele Pflegeprodukte vermeidet und die Ernährung oder die Medikation umstellt. Zusätzlich hilfreich können Produkte sein, die das Wachstum der Hefepilze und Bakterien hemmen. Diese Produkte sorgen dafür, dass die Haut ihr physiologisches Gleichgewicht behält und die Kopfhaut gesund bleibt.

Gereizte Kopfhaut kann auch durch atopische Dermatitis, eine bestimmte Art von Psoriasis oder eine Entzündung der Haarfollikel verursacht werden. In diesen Fällen ist es möglicherweise erforderlich, einen (Haut)arzt aufzusuchen.

 

Schließe

Allgemeines über Wundbehandlung

Die Heilung eines Gewebedefekts ist Voraussetzung für das Leben: die einfach wirkende Wundheilung an der Haut ist auf der Zell- und Molekülebene betrachtet eine sehr komplizierte und genauestens geregelte Kette von Ereignissen. Die Wundheilung wird in drei Phasen eingeteilt: 1. Exsudations-, 2. Granulations- und 3. Epithelisierungsphase. Als Endergebnis entsteht eine bindegewebige Narbe, die den Gewebedefekt der Wunde füllt und der verheilten Wunde anfänglich genügend Zugfestigkeit verleiht. Nach der Wundheilung dauert es etwa ein Jahr, bis die Narbe gereift ist.

Wunden können nach Entstehungsmechanismus, -umständen und Verletzungsenergie in akute, chronische, oberflächliche, tiefe, schmutzige und saubere Wunden eingeteilt werden. Meistens sind akute Wunden versehentlich als Folge von Traumata entstandene oder beispielsweise aufgrund einer chirurgischen Maßnahme absichtlich verursachte Hautläsionen. Eine oberflächliche Wunde ist auf die Hautschichten begrenzt, wobei eine tiefe Wunde die Haut, das Unterhautgewebe, Faszien, Muskeln durchdringen kann und bis zum Knochen oder Körperhohlräumen reichen sowie ernsthafte innere Verletzungen verursachen kann. Typische verschmutze Wunden sind Bisswunden, Wunden durch Messer oder gebrochenes Glas sowie Wunden und Quetschungen durch Stürze oder durch sonstige Traumata verursacht. Eine Wunde ist immer kontaminiert, wenn bei dem Unfall z.B. Speichel, Sand, Erde usw. in die Wunde gelangt. Eine chirurgische Operationswunde ist ein Beispiel für eine saubere Wunde.

Typische Symptome einer akuten Wunde sind Schmerzen und Blutung. Als erste Hilfe versucht man, die Blutung zu stoppen und die Wunde sauber zu halten: somit wird eine mögliche Mikrobenkontamination der Wunde verhindert und das Risiko einer Wundinfektion vermindert. Eine akute Wunde kann abhängig vom Verletzungsmechanismus chirurgisch genäht oder offen behandelt werden. Man soll die Aktualität der Impfungen kontrollieren, wenn es sich um eine Bisswunde handelt oder die Wunde ausgesprochen verschmutzt ist. Nach der Erstversorgung ist es wichtig der Wunde optimale Bedingungen für die Heilung herzustellen. Eine verschmutzte Wunde soll zumindest gewaschen oder wenn nötig mechanisch gereinigt werden (debridement, chirurgische Revision) und mit sauberen Wundverbänden abgedeckt werden. Eine akute Wunde heilt im Idealfall schnell, also primär. Dies passiert, wenn die Wundränder aufeinanderliegen, die Durchblutung der Wunde ausreichend ist und es zu keiner Infektion kommt. Je nach Verletzungsmechanismus heilt die Wunde primär oder sekundär, wobei dann die absichtlich offen gelassene Wunde granuliert und somit den Wundhohlraum füllt, die Wundränder zusammenzieht und allmählich das Areal der Läsion verkleinert. Typische sekundär heilende Wunden sind zerfetzte verschmutzte Wunden und Bisswunden, bei denen das Risiko einer Wundinfektion groß ist. Wenn der Heilungsprozess einer akuten Wunde sich verlangsamt oder sich komplett einstellt, kann die Wunde chronisch werden.

Eine chronische Wunde ist eine Wunde, deren Heilung sich aus irgendeinem Grund verzögert hat. Eine chronische Wunde kann sogar Jahre offen geblieben sein. Die Heilungstendenz oder -geschwindigkeit einer chronischen Wunde kann man schwer voraussagen, und eine Wunde, die bereits einmal verheilt war, kann erneut aufgehen. Die häufigsten chronischen Wunden sind arteriell oder venös bedingte Beinwunden, Druckwunden und diabetische Fußwunden. Eine chronische Wunde ist oft Folge einer chronischen Erkrankung des Patienten. Daher ist der Eckpfeiler bei der Behandlung einer chronischen Wunde die Behandlung der Ursache der Wunde: die wichtigste Voraussetzung für die Heilung der Wunde ist die Behandlung der zu Grunde liegenden Erkrankung oder der sonstigen aufrechterhaltenden Faktoren. Neben der Ursachenbekämpfung ist eine sachgemäß und sorgfältig durchgeführte lokale Behandlung eine wichtige Voraussetzung für die Wundheilung. Eine Lokalbehandlung soll für optimale Umstände und Bedingungen für die Heilung sorgen. Mit einer richtig durchgeführten lokalen Wundbehandlung wird die Schließung der Wunde beschleunigt und Wundinfektionen verhindert.

Wundinfektion

Ausgenommen Wunden im Operationssaal sind alle Wunden kontaminiert, d.h. sie sind für Bakterien zugänglich gewesen. Aber erst bei einer Bakterienzahl von über 10⁵/g wird die Wundheilung gestört. Die klassischen Symptome einer Wundinfektion sind Rötung, Schwellung, Erwärmung, Schmerz und Eitern. Die häufigste Ursache für eine Wundinfektion ist das Bakterium Staphylococcus aureus. Bei multimorbiden Patienten oder Patienten im Krankenhaus oder in Heimen können auch seltenere grampositive Bakterien Wundinfektionen verursachen. Bakterien und Pilze, die für gesunde Menschen unbedenklich sind, können auch bei Patienten, deren Abwehr durch immunsuppressive Medikation oder immunsuppressive Erkrankungen vermindert ist, sog. opportunistische Infektionen verursachen. Bei schweren Wundinfektionen oder in Sonderfällen wird zusätzlich zur lokalen Behandlung entweder orale oder intravenöse Antibiose verabreicht. Vor der Antibiose muss von der Wunde eine Probe für eine Kultur abgenommen werden. Eine Wundinfektion unterhält chronische Wunden.

Säuberung einer Wunde

Totes bzw. nekrotisches Gewebe in der Wunde oder rundherum verlangsamt die Heilung der Wunde und erhöht das Risiko einer Wundinfektion. Deswegen muss das nekrotische Gewebe chirurgisch aus der Wunde entfernt werden (debridement). In sehr milden Fällen können das nekrotische Gewebe oder die Zellansammlungen mit lokalen Pflegeprodukten entfernt werden.

Lokalbehandlung

Die effektive topische Wundbehandlung hat neben der Ursachenbekämpfung eine sehr wichtige Rolle. Die Bedeutung der Lokalbehandlung ist umso wichtiger, wenn sich Patienten aufgrund ihres Allgemeinzustandes, ihrer Lebenszeitprognose, der Risiken bei Operationen oder manchmal sogar aufgrund eines Resourcenmangels außerhalb der chirurgischen Versorgung befinden. Dabei sind multimorbide Patienten gemeint, Patienten mit schlechter Prognose, oft in Heimen untergebracht, für die es nicht mehr sinnvoll oder menschlich ist, große chirurgische Wundrevisionen, schwerere plastische Lappentransplantationen oder gefäßchirurgische Rekonstruktionen zu erwägen. Trotzdem müssen auch bei diesen Patienten akute und chronische Wunden ordentlich behandelt werden, möglichst schmerzfrei und gut. Die Grundlage für die Wundversorgung in diesen Fällen ist eine gute Lokalbehandlung mit den dafür zur Verfügung stehenden Produkten. Ein gutes Produkt zum lokalen Gebrauch schafft eine optimale Umgebung und optimale Bedingungen für die Heilung der Wunde. Es ist sicher und wirksam, und es gibt dafür genügend Erfahrungen mit unterschiedlichen Wunden und mit unterschiedlichen Patientengruppen.

 

 

Schließe