Animal Treatment

Tierpflege

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Repolar Pharmaceuticals forscht, entwickelt und stellt Wund- und Hautpflegeprodukte zur Behandlung von Menschen und Tiere her. Die aktive Komponente der Repolarprodukte ist das Tannenresin und die Produkte werden mit der von Repolar entwickelter und patentierter Resol® Technologie hergestellt.

Tierpflegeprodukte sind für den häuslichen wie auch für den professionellen Gebrauch.

Alle Produkte beruhen auf wissenschaftlichen Forschungen und sind in Finnland entwickelt.

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Ohrenentzündung beim Hund

Das Ohr des Hundes kann anatomisch ebenso wie beim Menschen in Außen-, Mittel- und Innenohr unterteilt werden. Mit einer Ohrenentzündung beim Hund (Otitis externa) ist beinahe ausnahmslos eine akute oder chronische Entzündung des Außenohres, d.h. der Epitelzellschicht der Haut des Ohres und des Gehörgangs gemeint. Eine Mittelohrentzündung (Otitis media) und eine Innenohrentzündung (Oitis interna) treten beim Hund selten auf.

Auslöser einer Ohrenentzündung beim Hund

Primäre Ursachen der Ohrenentzündung beim Hund sind Allergien, Fremdkörper, Parasiten, hormonale Hautkrankheiten, Autoimmunkrankheiten, Keratinisierungsstörungen und Geschwülste. Sekundäre Ursachen sind Bakterien- und Pilzinfektionen, welche die Ohrenentzündungen aufgrund der primären Ursachen verstärken und erschweren. Die gängigsten Mikroben, welche Ohrenentzündungen beim Hund verursachen sind die Malassezia– Hefepilze und die Staphylococcus– Bakterien. Seltenere Krankheitserreger sind Streptokokken-, Pseudomonas-, Koli- und Corynebakterien. Eine chronische Ohrenentzündung beim Hund ist oft auf eine Mischinfektion durch Bakterien und Pilze zurückzuführen.

Der Gehörgang des Hundes ist empfindlich für Infektionen: er hat anatomisch betrachtet eine L-Form, einen langen und engen röhrenförmigen Aufbau, auf dessen Boden sich leicht Flüssigkeit, Ohrenschmalz, von der Hautoberfläche abgefallene Epithelzellen und Schmutz ansammeln. Die Bedingungen im Gehörgang des Hundes fördern das Wachstum von Bakterien und Pilzen, die Entzündungen auslösen. Andere Faktoren, welche zu Ohrenentzündungen führen, sind ein starker Fellwuchs, eine starke Ausscheidung aus den Ohrenschmalzdrüsen, Schlappohren, oftmaliges Schwimmen sowie zu starke Reinigung der Ohren bzw. Reinigung von Spitzohren. Faktoren, welche die Ohrenentzündung aufrechterhalten, wie z.B. die Veränderung des Mikroklimas im Gehörgang von trocken auf feucht aufgrund einer chronischen Infektion, verhindern oder verlangsamen die Heilung der Ohrenentzündung.

Vorbeugung der Ohrenentzündung beim Hund

Gesunde Hundeohren müssen nicht gereinigt werden. Der Zustand der Ohren muß dennoch bei allen Hunden regelmäßig überprüft werden, damit aufkommende Probleme rechtzeitig entdeckt werden können, ehe sich eine chronische Ohrenentzündung entwickelt. Dies bezieht sich insbesondere auf Hunde mit Schlappohren und Hunde, die viel schwimmen, bei ihnen die Chance einer Ohrenentzündung größer ist.

Wenn der Hund bereits eine Ohrenentzündung hatte, beugt das regelmäßige Reinigen mit einer antimikrobischen Ohrenspülung erneuten Infektionen vor und verhindert die Entwicklung einer chronischen Ohrenentzündung. Ein regelmäßig gereinigter Gehörgang wird belüftet und bleibt trocken, wodurch sich Krankheitserreger, die sich vorwiegend in feuchten und schmutzigen Umgebungen aufhalten, nicht vermehren können.

Diagnose und Befunde bei einer Ohrenentzündung beim Hund

Die Diagnose erfolgt auf Basis der Symptome und Untersuchungsbefunde: Symptome einer Ohrenentzündung beim Hund sind Rötungen, Schwellungen, Jucken und Schmerzen des Außenohres und des Gehörgangs, aufgrund dessen sich der Hund an den Ohren kratzt, seinen Kopf kratzt und schüttelt oder den Kopf schräg hält. Im Gehörgang kann feuchtes Sekret gefunden werden und das entzündete Ohr kann schlecht riechen. Aus dem Ohrensekret sollten Proben zum Bestimmen von Bakterien und Pilzen entnommen werden, bevor mit der Behandlung und Spiegelung des Gehörgangs begonnen wird.

Die Spiegelung (Otoskopie) des Gehörgangs belegt die Diagnose der Ohrenentzündung. Ein vollständig mit Entzündungssekret verstopfter, berührungsempfindlicher, verengter oder zugeschwollener Gehörgang muss vor der Spiegelung gereinigt und gespült werden, bei Bedarf unter Narkose. Bei der Spiegelung überprüft der Tierarzt stets auch den Zustand des Trommelfells. Sollte das Trommelfell beschädigt oder gerissen sein, dürfen keine Ohrenspülungen verwendet werden, deren Ototoxizität nicht fachgerecht erforscht sind. Eine ototoxische Ohrenspülung schädigt das empfindliche Mittel- und Innenohr des Hundes.

Behandlung einer Ohrenentzündung beim Hund

Die regelmäßige und sorgfältige Reinigung des Gehörgangs mit Ohrenspülung ist ein unumgänglicher Teil der Behandlung der Ohrenentzündung beim Hund. Eine gute Ohrenspülung löst Ohrenschmalz effektiv auf, lindert die Entzündung und verhindert das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Die Verabreichung von Antibiotika zur Verlangsamung der Entstehung und Ausbreitung von Bakterienstämmen, die gegen Antibiotika widerstandsfähig sind, sollte verantwortungsvoll geschehen. Das bei einer Ohrenentzündung beim Hund verabreichte Antibiotikum soll auf den Ergebnissen der Bakterien- und Pilzproben sowie auf den Bestimmungen der Sensibilität basieren. Die korrekte Dosierung wird auf Basis des MIC- Wertes, d.h. der kleinsten Hemmkonzentration festgelegt.

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Infektion der Analdrüsen beim Hund

Die Analdrüsen eines Hundes sind zwei weintraubenförmige Drüsen, die sich an beiden Seiten direkt unter dem Anus (Darmausgang) befinden. Beide Drüsen beinhalten kleine Mengen von brauner, weniger gut riechender Flüssigkeit. Die Sekrete der Analdrüsen werden beim Kotabsetzen durch Anstieg des Druckes auf die Drüsen mit abgegeben, u.a. zur leichteren Ausscheidung von festem Kot, als „Gleitmittel“.

Ursachen und Symptome der Analdrüseinfektion beim Hund

Ursachen der Analdrüseninfektion beim Hunden sind vielfältig. Unter anderem Durchfall und verminderte Muskeltonus im Analbereich führen zum verminderten Druckaufbau  und die Analdrüsen entleeren sich nich. Schließlich verdickt sich das Sekret was zur Entzündung führen kann. Aufgrund der verstopften Analdrüsen entstehende bakteriellen Entzündung ist der Bereich der Drüsen typischerweise geschwollen, rötlich und schmerzhaft. Typischerweise versucht das Tier durch Lecken und Reibung des Gesäßes auf dem Boden (Schlittenfahren) die Beschwerden zu lindern.

Diagnose der Analdrüseinfektion beim Hund

Die Analregion wird sorgfältig vom Tierazt untersucht und Ursachen der Entstehung einer Infektion werden aufgeklärt. Falls erforderlich, Blut- und Urinproben werden zur Aufkärung der Diagnose entnommen. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Analdrüsenentzündung, entleert der Veterinär die Analbeutel und läßt das Sekret bei Bedarf im Labor untersuchen.

Behandlung der Analdrüseinfektion beim Hund

Infizierte, verstopfte Analdrüsen müssen entleert und lokal mit antimikrobieller und anti-inflammatorischer (entzündungshemmender) Lösung gespült werden. Der Veterinär kann die Lösung direkt in die Analbeutel spritzen. Je nach Schwierigkeitsgrad, kommt eine zusätzliche Antibiotika-Behandlung per oral hinzu. Eventuell entstandene Abszesse werden aufgeschnitten und der Einschnitt wird danach täglich mit angemessener (siehe oben) Lösung gespült.

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Hautprobleme bei Hunden

Falls sich die Haut des Tieres beschädigt ist, entsteht ein höheres Risiko einer Infektion. Zweitens, gerade die dermatologischen Probleme sind die am häufigsten auftretenden gesundheitlichen Leiden bei Hunden. Neben Hautwunden,sind die Ursachen der Hautkrankheiten beim Hunden vielfältig. Der Zustand der Haut kann auch ein wichtiger Indikator zum Allgemeinzustand des Tieres sein. Häufige, von Tierärzten erstellten dermatologischen Diagnosen sind:

  • Atopische Dermatitis
  • Hot Spots (akut nässende Dermatitis)
  • Pyodermie (bakterielle Hautinfektion, oft von Staphylokokken Bakterien verurscht)
  • Hautinfektion verursacht von Malassezia pachydermatitis (Hefepilz)

Sorgfältige Untersuchung des Tieres vom Tierazt und richtige Diagnose sind der Eckstein für die Behandlung. Die Therapie hängt natürlich von der Diagnose ab, aber oft ist eine lokale Behandlung mit einem antimikrobiellen und anti-inflammatorischem (entzündungshemmenden) Produkt notwendig.

Im Falle einer Hautwunde, die Prinzipien der Diagnostik und Behandlung entsprechen den von Menschen. Bitten lessen Sie mehr von Wundheilung.

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